Hallo Ihr Lieben ♥
Heute morgen bin ich mal wieder pünktlich zum Friday Flower Day. Ganz natürlich aus dem Bauerngarten.
Eine Rispe von meiner Kletterhortensie mit ein paar Stengeln vom Liebstöckel. Schade, dass Ihr es nicht riechen könnt, hach, ich liebe dieses Maggikraut ♥
Von der Hortensienrispe sind zwar erst ein paar kleine Blüten geöffnet, aber ich finde auch die winzig kleinen Knospen ganz bezaubernd ♥
Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht, warum im Posttitel auch die Farbe rot Erwähnung findet. Vielleicht habt Ihr sie auch schon auf dem ersten Bild entdeckt: Tomaten
Ja, am Mittwoch habe ich mir bei diesem fürchterlichen Regenwetter einfach den Sommer in die Küche geholt und ein paar Gläser meiner Lieblingstomatensauce eingekocht.
Sicherlich sind die Tomaten zu dieser Jahreszeit nicht so super aromatisch, wie im Spätsommer, aber die Sauce ist immer noch um Längen besser, als irgend eine Fertigsauce.
Dafür sorgen natürlich auch die Gewürze ♥
Hier kommt schnell das Rezept:
4 kg Strauchtomaten
1 1/2 kg rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 EL grobes Meersalz
1 TL Pfefferkörner
6 Nelken
3 Pimentkörner
2 EL brauner Zucker
2 Lorbeerblätter
200 ml natives Olivenöl
italienische Kräuter nach Geschmack
Die Zwiebel schälen und würfeln und im Öl anschwitzen. Ich nehme immer einen sehr großen Topf, da es beim Kochen der Sauce schon mal etwas spritzen kann. Den Knoblauch fein würfeln und dazu geben.
Bei den Tomaten schneide ich nur den Blütenansatz heraus und schneide sie in Würfel. In vielen Rezepten wird empfohlen, die Tomaten zu häuten und die Kerne zu entfernen. Das finde ich persönlich viel zu aufwändig und auch unnötig, da meine Sauce zum Schluss eh ein wenig püriert wird und ich es Quatsch finde den meisten Teil der Tomaten wegzuwerfen.
Aber jeder wie er mag, nicht wahr. So, die gewürfelten Tomaten kommen zu den Zwiebeln und das Ganze wird kurz aufgekocht.
Das grobe Salz zusammen mit den anderen Gewürzen, außer den Lorbeerblättern, im Mörser zerstossen und zur Sauce geben. Die Lorbeerblätter hinzugeben. Die Sauce dann auf kleiner Hitze mindestens 3 Stunden köcheln lassen und immer wieder umrühren. Die Lorbeerblätter wieder herausfischen.
Zum Schluss wird die Sauce mit dem Pürierstab etwas anpüriert, damit sie schön sämig wird. Aber nicht zu fein, wir wollen ja keinen Tomatenbrei ;-)
Nochmals kurz aufkochen und in sterile Twist-Off-Gläser füllen. Zum Abkühlen auf den Kopf stellen. Fertig :-)
Und passen zum Fotoshooting kam auch noch die Sonne vorbei ;-)
Die Sauce ist so vielseitig, natürlich pur zur Pasta mit etwas frisch geriebenem Parmesan. Als Sugo für Pizza und Lasagne ist sie ebenfalls bestens geeignet. Eigentlich kann man sie auch als Süppchen essen, einfach einen Klecks Sahne dazu , ein paar frische Basilkumblättchen und ein frisches Ciabatta und man hat eine leichte italienische zuppa di pomodoro ♥
Ach, meine Lieben, jetzt bin ich wirklich etwas ins Schwärmen geraten. 4 kg Tomaten ergeben übrigens 5 große Gläser. Mal schauen wie lange ich damit auskomme ;-)
Ende des Sommers starte ich dann die Großproduktion. Aber irgendwie reicht es nie über den Winter, die Sauce ist einfach zu lecker ;-) Dann müssen zwischendurch immer mal wieder ein paar Gläser eingekocht werden.
Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende und hoffe, dass Ihr von diesen Unwettern nicht allzu viel abbekommen habt.
Alles Liebe für Euch ♥ ♥ ♥
♥ Viele Lieblingslandgrüße von Petra ♥